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[Gast-Post] Eye Rock Designer Liner

Hallo, ich bin Isa und tippe normalerweise auf smoky-eyed.de. Biene gab mir aber die Möglichkeit, die Eye Rock Klebeeyeliner zu testen, also lest ihr heute mal eine Review von mir hier auf dem Blog :)

In einer Packung findet ihr vier verschiedene Eyelinerstile, also insgesamt acht Aufkleber, die man alle auf einem Bogen gedruckt vorfindet. Auf der Rückseite der Umverpackung ist eine kurze Anleitung aufgedruckt sowie ein paar Bilder zur Anwendung:

 
Man soll den Aufkleber einfach mit einer Pinzette aufnehmen und am Auge anbringen, was wirklich einfach klingt. Wie sich dieses einfache Prinzip in der Praxis schlägt, habe ich für euch anhand des Regenbogenliners getestet.


Das allererste Problem fing bei mir schon beim Abnehmen vom Trägerpapier an: An sich sind die Liner ganz gut vorgestanzt, nur an den Enden fast gar nicht. Es war ein richtiger Akt, die Streifen zu entnehmen, ohne, dass etwas reißt. Das finde ich ziemlich schade, da man sich so schon ganz am Anfang den Liner ruinieren kann.
Im Anschluss habe ich den Liner vorsichtig aufgeklebt, was so ähnlich ist, wie Falsies aufkleben, nur ein wenig schwieriger, da sich der Liner auf der Pinzette ein wenig rollt. Das Aufkleben selbst fand ich aber durchaus machbar, auch wenn man eventuell ein wenig hin und her korrigieren muss, worunter die Haftkraft ein wenig leidet.
 
Leider haftete der Liner auf keiner Seite im inneren Viertel vernünftig. Das kann natürlich auch durchs hin- und herkorrigieren kommen, allerdings kann man das wirklich kaum vermeiden. Um irgendwie zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen, habe ich zum einen innen den Liner um das überstehende Stück gekürzt, zum anderen habe ich einen Zahnstocher und Wimpernkleber zur Hilfe genommen:

 
Ich habe den Zahnstocher mit etwas Wimpernkleber versehen und bin so über die Innenseite des abstehenden Stücks gegangen und habe insbesondere darauf geachtet, dass ganz außen am Aufkleber Kleber gelandet ist. Im Anschluss habe ich den Aufkleber vorsichtig auf der Haut angedrückt, bis er von allein hielt.
Der letzte wichtige Schritt ist nun nur noch, die vermutlich bei fast jeder Augenform auftretende „Lücke“ zwischen Aufkleber und Wimpernkranz auszumalen, sowie den Liner im Innenwinkel so zu Ende zu malen, dass man das abgeschnittene Stück nicht sieht. Dazu würde ich auf jeden Fall Gelliner empfehlen, da alles andere auf dem Aufkleber nicht hält. Außerdem sei an dieser Stelle Vorsicht geraten, da man mit dem Liner auf dem Aufkleber keinen Widerstand wie am Auge hat und sich leicht vermalen kann. Hat man diese Hürde gemeistert, sieht das Endergebnis mit ein wenig Mascara und Kajal am unteren Wimpernkranz so aus:

 
Das Endergebnis kann, wenn man ein wenig Geschick mitbringt und am besten auch ein wenig Erfahrung mit künstlichen Wimpern, wirklich schön und außergewöhnlich aussehen. Wenn man all das Geschafft hat, bleibt mir aber ein doch großer Kritikpunkt: Das Tragegefühl. Ich fand es wirklich fürchterlich, das Lid konnte sich gar nicht richtig entspannen und nach einer Zeit hat es nicht nur geziept und war unangenehm, sondern tat schon beinahe weh. Nach etwa einer halben Stunde des Tragens musste ich den Eyeliner abnehmen, da ich es nicht zumutbar fand. Mit falschen Wimpern habe ich keinerlei Probleme, aber dieser Liner war dann doch zu viel des guten. Es ist wirklich schade, dass das Material sehr steif und unnachgiebig ist, gerade am Auge geht so etwas gar nicht. Die versprochene Haltbarkeit konnte ich dementsprechend leider nicht testen, allerdings wirkte der Liner ziemlich solide.
Mein Fazit: Leider kann ich den Klebeeyeliner überhaupt nicht empfehlen. Der Auftrag erfordert einiges an Geduld und Geschick, für einen optimalen Halt musste ich mit Wimpernkleber nachhelfen; damit es wirklich schön aussieht, muss man ohnehin noch mit Eyeliner selbst ran an die Arbeit. Wenn man all dies hinter sich gebracht hat, bleibt dennoch der riesige Negativpunkt, dass das Material meiner Meinung nach absolut nicht fürs Auge geeignet ist. Besser: zur guten, alten Tesafilmmethode greifen und mit Lidschatten und einer guten Base selbst solch einen Regenbogen aufmalen – geht vermutlich schneller und mit weniger Strapazen vonstatten und fühlt sich auf jeden Fall wesentlich besser an! Damit kommt man vermutlich auch, wenn man nicht viel Übung hat, besser zurecht, als mit den Aufklebern.
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Die Informationen dazu sind leider ein wenig rar. Die Liner kann man z.B. bei ASOS *klick* kaufen.
 
Danke liebe Isa für deinen Gast Beitrag, sowie für die Mühe und die Geduld die du mit den Linern hattest :)
Biene

 

 

Kommentare

  1. Für mich kein Must have. Vor allem wenn das Tragegefühl so schlecht ist...
    Liebe Grüße,
    lullaby

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  2. Ja danke liebe Isa für die Review. Ich mag Klebeliner einfach nicht... Und die Meinung hat sich jetzt bestätigt :D

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  3. Man muss shcon sagen: Der Effekt ist toll !!!!

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